Gute Tarnung oder ehrlich erfolgreich


logomanufaktur - Markencoaching

Erfolg und ein stetig laufendes Geschäft, dass Spaß macht. Das isses doch, oder?
Im Verlauf meiner Beratungstätigkeit begegnete ich (leider) vielen Einzel- und Mikroselbstständigen, bei denen das nicht der Fall war. Es war ständig knapp. Auch ich kenne das, zur Genüge.
Sicherlich ist die übersättigte Marktlage nicht ganz unbeteiligt und auch einige andere sehr individuelle Faktoren. Aber es gibt auch Bereiche, in denen sich etwas zum besseren wenden lässt. Ich habe das selbst erfahren.

 

Gestern hatte ich ein Gespräch mit einer Netzwerkerin und by the way kam mir wieder einmal die Frage, warum schaffen es einige Einzelunternehmer ihr Business innerhalb eines Jahres auf einen guten (ist individuell, je nach Ziel und Background) Stand zu bringen und andere nicht.

An Engagement und Einsatz hapert es selten.

Wir könnten orakeln, dass es nicht der richtige Zeitpunkt ist, nicht der richtige Ort oder nicht die richtigen Leute getroffen wurden … hm, alles ein bisserl wage, finde ich. Es gibt allerdings mindestens einen Aspekt, den ich immer wieder entdecke, wenn ich tiefer nachfrage:

Viele UnternehmerInnen tarnen sich, entweder hinter einem perfekten Außenauftritt oder hinter einer wenig gezielten Marketingstrategie (dann kann ich immer sagen: „Aber ich hab doch so viel getan.” „Der Markt ist schuld.”… „Ich hatte kein Geld” …) oder Sie zeigen sich erst gar nicht markant und öffentlich aus innerer Scham und Angst.

 

Fest steht, wenn innerhalb eines Jahres noch kein nennenswerter Auftrag reinkam oder viel zu wenig, sind zunächst die Störer im System „Unternehmen” zu suchen (und mit Sicherheit zu finden).

 

Um diese Störer zu entlarven und sich besser aufzustellen braucht es grundsätzlich u.a. vier Dinge:

 

1. Markant sein

Mach Dein Markenprofil – konsequent – am besten zu Anfang. Nachholen geht immer, aber dann hurtig ;-), sonst verlierst Du Dich im Gegenwind des Marktes. 

Denn: Unter anderem mit einem guten Fundament (Markenprofil) kannst Du einige Schwächen im Selbstwert auffangen.

 

2. Ehrlich sein

Sie ehrlich mit Dir, was den Verkauf Deiner Leistung anbelangt, sprich Deinen Akquisitionstalenten und auch mit dem Rest des Unternehmer seins. Stichwort: Stärken/Schwächen klar haben und aktiv angehen.

Hier kommen die Themen „sich zeigen mögen” und „Selbstbewusstsein” zum Vorschein. Deshalb ist dieser Punkt Standard in meinem Markencoaching, weil er so wichtig und führend für den Unternehmenserfolg ist. 

Stell Dir vor, Du strotzt vor Selbstbewusstsein und bist Dir zu 100% sicher, dass Dein Angebot von Deiner Zielgruppe gebraucht wird und Du weißt, dass du es verkaufen kannst. Wie würde es Dir damit gehen? Wie würde Dein Geschäft laufen? Was würdest Du jetzt dafür tun? Dann tu es oder lass Dir helfen.

 

3. gezielt busy sein

Geh raus, aber nur! auf Basis Deines Profils (und mit Gespür) und Deinen bewussten Stärken und Schwächen, also nicht einfach wahllos im sicher gut gemeinten Aktionismus.

Überrenne Deine Kunden nicht, sondern mach Ihnen Lust bzw. informiere – lade ein – mehr nicht.

 

4. gelassen bleiben

Habe Geduld, auch wenn Du zunächst Absagen bekommst. Glaube an Dich und Deine Talente. Hinfallen, Krone gerade ziehen und weitermachen gehört auch dazu.

… und trotz allem:

Sollte es dann immernoch nicht geklappt haben, DANN ist loslassen eine gute Idee und einen Schritt zurücktreten, um sich das Ganze nüchterner anzuschauen. 

Have a Break! ;-) So hat es besagte Netzwerkerin getan. Chapeau. Die Bedenkzeit wird eine gute und sinnvolle Korrektur. 

 

 

Beim nächsten Mal, bekommst Du die Einzelteile des Markenprofils.

Viel Erfolg

Regine

 

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Foto: gratisography.com

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